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Gebäude rund um den Marktplatz

Nachtfotografie Alte Waage Leipzig
Wer sich in Leipzig die alten und historischen Gebäude ansehen möchte, der ist hier nicht ganz falsch aber auch nicht ganz richtig. Denn das Gebäude der alten Waage in Leipzig, hier bei Nacht, ist leider nicht mehr das Originale, welches hier an derselben Stelle einmal stand.
Kommen wir jedoch als erstes zur richtigen und echten Alten Waage der Stadt Leipzig. Die wurde 1555 als Ratswaage erbaut, in der alle Waren gewogen wurden, die zur Messezeit verkauft wurden. Die verschiedensten Institutionen wie zum Beispiel die Leipziger Ratspost oder auch das kursächsische Postamt bis hin zum Leipziger Messeamt waren darin beheimatet.
1943 wurde das Gebäude durch einen Luftangriff vollständig zerstört. Die Fläche blieb einige Jahre leer, bis schließlich in den Jahren 1963 und 1964 ein neues Gebäude erbaut wurde, welches dem alten, zumindest die Südfassade zum Markt, nachempfunden wurde.
Auch die Sonnenuhr sowie die schmiedeeiserne Wetterfahne wurden so wie damals am Gebäude angebracht, hier eine Nachtfotografie.

Das Palmengartenwehr oder auch Elsterwehr in Leipzig

Das Palmengartenwehr oder auch Elsterwehr steht direkt am Elsterbecken in Leipzig, wurde als Walzen-/ Schützen-Wehr gebaut
Tja ja, das Palmengartenwehr Leipzig. Ebenso wie ich finde, ein schönes Stück Leipziger Geschichte. Unzählige male bin ich mit der Kamera dorthin gefahren, um nun endlich einmal eine schöne Nachtfotografie davon zu bekommen und zwar mit der Spiegelung im Wasser. Erst mit der Canon 350D, dann letztendlich mit der Canon 50D, da die letztere doch einen besseren Sensor und ein paar Pixel mehr im Kasten hat. Und es hat sich wohl gelohnt, denn das Palmengartenwehr Leipzig oder auch Elsterwehr genannt, welches sozusagen am gleichnamigen Elsterbecken steht, spiegelt sich im Wasser.
Doch jetzt ein wenig zur Geschichte dieses Palmengarten-Wehrs, denn diesen Namen trägt es nicht umsonst oder wird besser gesagt so genannt. Von 1913 bis 1917 wurde es am südlichen Ende des Elsterbeckens erbaut und dient zur Steuerung des Wasserzulaufs der Weißen Elster. Die Strasse, welche über die Brücke des Wehrs führt, ist 50 Meter lang und heisst im übrigen „Am Elsterwehr“.
Achja, der Palmengarten, welcher dem Wehr seinen Namen verlieh. Dieser befindet sich westlich dieses Wehrs und ist eine von 1893 bis 1899 geschaffene Parkanlage. Das waren zwar nicht allzu viele Informationen, aber dennoch einige, schließlich geht es ja nur um die Nachtfotografie dieses mittlerweile technischen Denkmals.

Coffe Baum Leipzig – Kaffeehaus und Baudenkmal

Coffee Baum Leipzig hinter dem Lipsia Brunnen bei Nacht
Ein großes Stück Leipzigs Stadtgeschichte und vorallem Kaffegeschichte in der Stadt bildet der Kaffeebaum, hier bei Nacht, oder auch Zum Arabischen Coffee Baum, direkt hinter dem Lipsia Brunnen, der hier leider nur links im Bild gastiert und nicht ganz zu sehen ist, dennoch handelt es sich bei diesem Gebäude, dem Kaffeebaum, um das wohl älteste erhaltene Kaffeehaus der Welt.
Im Coffe Baum selbst läßt sich auf rund 300 Jahre Kaffeegeschichte mit vielerlei Accessoires wie Kaffeemühlen, Röstgeräten und vielen anderen schönen alten Dingen zurückblicken, denn nachweislich seit 1711 fließt hier Kaffee in die Tassen.
Ganz zu Schweigen von den Persönlichkeiten, die sich hier in diesem geschichtsträchtigen Gebäude schon die Klinke in die Hand gaben und damit sind wir schon bei der Geschichte des Arabischen Coffee Baums.
1556 wurde das Kaffeehaus erstmals erwähnt, jedoch schon um 1500 gebaut. Zoomen Sie ruhig ein wenig näher heran, denn den Namen „Coffee Baum“ erhielt das Haus durch die beiden Skulpturen, welche seit 1720 über dem Eingang thronen. Wie eben geschrieben besuchten über die vielen Jahrzehnte und Jahrhunderte schon viele bekannte Persönlichkeiten dieses Leipziger Kaffeehaus. August der Starke, Bach, Goethe sowie Schumann und Wagner gastierten schon hier, um nur einige davon zu nennen.
Auch als Nachtfotografie schickt sich der Coffe Baum an, eine mehr als gute Figur zu machen. Wer einmal Leipzig besucht kommt nicht umhin, zumindest einmal davorzustehen oder sogar hineinzugehen, um sich die vielen Exponate im dritten Obergeschoss und somit im dort eingerichteten Museum anzusehen oder auch persönlich einen Kaffee zu geniessen, hier das Gebäude bei Nacht.