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Industriedenkmal am Karl-Heine-Kanal

Stelzenhaus Leipzig Nachtfotografie - davor auf dem Karl-Heine-Kanal die MS Weltfrieden
Direkt am Karl-Heine-Kanal in Leipzig steht das Stelzenhaus im Stadtteil Plagwitz hier bei Nacht und inzwischen ist es schon ein bekanntes Industriedenkmal. Gebaut wurde das Stelzenhaus von 1937 bis 1939 für die Wellblechfabrik Grohmann & Frosch. Zoomen Sie heran, dabei erkennen Sie links im Hintergrund ein weiteres Gebäude mit derselben Aufschrift. Ursprünglich wurde das auf über 100 1×1 Meter großen Betonpfeilern oder auch Stelzen stehende Haus als Wellblechwerk und zur Zinkherstellung gebaut und besitzt wie zur damaligen Bauzeit üblich mehrere Luftschutzräume.
Davor auf dem Karl-Heine-Kanal steht das Fahrgastschiff MS Weltfieden für Touristen und solche, die den Kanal kennen lernen möchten, am Tag bereit.
Stelzenhaus am Karl Heine Kanal Leipzig bei Nacht
Von 2001 bis 2003 wurde das seit der Wiedervereinigung leerstehende Haus aufwendig restauriert. Vorn gut im Bild das gleichnamige Restaurant, welches seinen Sitz direkt im Stelzenhaus hat. Auf der rechten Seite des Fotos sieht man den Radweg, der sich neben dem gesamten Karl-Heine-Kanal entlang zieht, hier bei Nacht.

Gebäude rund um den Marktplatz

Nachtfotografie Alte Waage Leipzig
Wer sich in Leipzig die alten und historischen Gebäude ansehen möchte, der ist hier nicht ganz falsch aber auch nicht ganz richtig. Denn das Gebäude der alten Waage in Leipzig, hier bei Nacht, ist leider nicht mehr das Originale, welches hier an derselben Stelle einmal stand.
Kommen wir jedoch als erstes zur richtigen und echten Alten Waage der Stadt Leipzig. Die wurde 1555 als Ratswaage erbaut, in der alle Waren gewogen wurden, die zur Messezeit verkauft wurden. Die verschiedensten Institutionen wie zum Beispiel die Leipziger Ratspost oder auch das kursächsische Postamt bis hin zum Leipziger Messeamt waren darin beheimatet.
1943 wurde das Gebäude durch einen Luftangriff vollständig zerstört. Die Fläche blieb einige Jahre leer, bis schließlich in den Jahren 1963 und 1964 ein neues Gebäude erbaut wurde, welches dem alten, zumindest die Südfassade zum Markt, nachempfunden wurde.
Auch die Sonnenuhr sowie die schmiedeeiserne Wetterfahne wurden so wie damals am Gebäude angebracht, hier eine Nachtfotografie.

Das Palmengartenwehr oder auch Elsterwehr in Leipzig

Das Palmengartenwehr oder auch Elsterwehr steht direkt am Elsterbecken in Leipzig, wurde als Walzen-/ Schützen-Wehr gebaut
Tja ja, das Palmengartenwehr Leipzig. Ebenso wie ich finde, ein schönes Stück Leipziger Geschichte. Unzählige male bin ich mit der Kamera dorthin gefahren, um nun endlich einmal eine schöne Nachtfotografie davon zu bekommen und zwar mit der Spiegelung im Wasser. Erst mit der Canon 350D, dann letztendlich mit der Canon 50D, da die letztere doch einen besseren Sensor und ein paar Pixel mehr im Kasten hat. Und es hat sich wohl gelohnt, denn das Palmengartenwehr Leipzig oder auch Elsterwehr genannt, welches sozusagen am gleichnamigen Elsterbecken steht, spiegelt sich im Wasser.
Doch jetzt ein wenig zur Geschichte dieses Palmengarten-Wehrs, denn diesen Namen trägt es nicht umsonst oder wird besser gesagt so genannt. Von 1913 bis 1917 wurde es am südlichen Ende des Elsterbeckens erbaut und dient zur Steuerung des Wasserzulaufs der Weißen Elster. Die Strasse, welche über die Brücke des Wehrs führt, ist 50 Meter lang und heisst im übrigen „Am Elsterwehr“.
Achja, der Palmengarten, welcher dem Wehr seinen Namen verlieh. Dieser befindet sich westlich dieses Wehrs und ist eine von 1893 bis 1899 geschaffene Parkanlage. Das waren zwar nicht allzu viele Informationen, aber dennoch einige, schließlich geht es ja nur um die Nachtfotografie dieses mittlerweile technischen Denkmals.

Am Eingang der alten Messe

Nachtfotografie Leipzig Doppel-M am alten Messegelände
Leipzig ist ja bei Nacht schon an sich schon sehr schön. All die beleuchteten Gebäude oder wie hier das Doppel-M am Nordeingang vom alten Messegelände sind ein Augenschmauß. Jeder, der an der Prager Strasse in Richtung Völkerschlachtdenkmal fährt oder läuft, kann sich bei Nacht daran erfreuen.
Dies hier ist das letzte erhalten gebliebene Doppel M der Leipziger von den Eingängen des alten Messegeländes. Ursprünglich waren es 4 Stück, die an den Haupteingängen zum Messegelände standen, dieses hier steht seit 1965 an seinem Platz, zumindest wurde es in diesem Jahr gefertigt.Doch die Messetradition der Stadt Leipzig erstreckt sich noch viel weiter zurück. Da es hier um dieses MM geht, werde ich etwas zu dieser Geschichte erzählen.
Wofür steht es eigentlich, dieses Doppelte-M?
Der Grafiker Erich Gruner entwickelte ein Logo, für das „Messamt für die Mustermessen“, welches 1917 zur Herbstmesse das erste mal der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Ziel war es, ein Logo mit einem großen Wiederekennungswert zu erschaffen. Dies ist wohl gelungen, denn seit 1956 ist es ein eingetragenes Markenzeichen.
Das Doppel-M steht also für das Wort Mustermesse. Dieses „M“ hat eine Höhe von 27 Metern und wurde 2005 saniert, hier eine Nachtfotografie von diesem schönen Stück Leipziger Geschichte und berühmten Wahrzeichen.

Mehr Infos bei www.alte-messe-leipzig.de

Coffe Baum Leipzig – Kaffeehaus und Baudenkmal

Coffee Baum Leipzig hinter dem Lipsia Brunnen bei Nacht
Ein großes Stück Leipzigs Stadtgeschichte und vorallem Kaffegeschichte in der Stadt bildet der Kaffeebaum, hier bei Nacht, oder auch Zum Arabischen Coffee Baum, direkt hinter dem Lipsia Brunnen, der hier leider nur links im Bild gastiert und nicht ganz zu sehen ist, dennoch handelt es sich bei diesem Gebäude, dem Kaffeebaum, um das wohl älteste erhaltene Kaffeehaus der Welt.
Im Coffe Baum selbst läßt sich auf rund 300 Jahre Kaffeegeschichte mit vielerlei Accessoires wie Kaffeemühlen, Röstgeräten und vielen anderen schönen alten Dingen zurückblicken, denn nachweislich seit 1711 fließt hier Kaffee in die Tassen.
Ganz zu Schweigen von den Persönlichkeiten, die sich hier in diesem geschichtsträchtigen Gebäude schon die Klinke in die Hand gaben und damit sind wir schon bei der Geschichte des Arabischen Coffee Baums.
1556 wurde das Kaffeehaus erstmals erwähnt, jedoch schon um 1500 gebaut. Zoomen Sie ruhig ein wenig näher heran, denn den Namen „Coffee Baum“ erhielt das Haus durch die beiden Skulpturen, welche seit 1720 über dem Eingang thronen. Wie eben geschrieben besuchten über die vielen Jahrzehnte und Jahrhunderte schon viele bekannte Persönlichkeiten dieses Leipziger Kaffeehaus. August der Starke, Bach, Goethe sowie Schumann und Wagner gastierten schon hier, um nur einige davon zu nennen.
Auch als Nachtfotografie schickt sich der Coffe Baum an, eine mehr als gute Figur zu machen. Wer einmal Leipzig besucht kommt nicht umhin, zumindest einmal davorzustehen oder sogar hineinzugehen, um sich die vielen Exponate im dritten Obergeschoss und somit im dort eingerichteten Museum anzusehen oder auch persönlich einen Kaffee zu geniessen, hier das Gebäude bei Nacht.