Krochhochhaus Leipzig, erste Testfotos

Fotografie in der Nacht – erste Versuche

Tja, was soll ich sagen. Die ersten Fotos in der Nacht zu schiessen, ist für den Laien garnicht so einfach wie man denkt.

Die ersten Nachtfotos

Die ersten Bilder bei Nacht oder besser gesagt die ersten Versuche wurden mit dem Blitz gestartet. Also Kamera an, Automatikprogramm und los gehts. Klar, geht alles grins. Zumindest, wenn man Objekte fotografieren möchte, die kurz vor der Kamera stehen. Doch für ein Denkmal in der Reichweite von 50 Metern funktioniert das eben nicht. Also machte ich mich schlau, was denn für die Nachtfotografie benötigt wird oder anders gesagt, welches Programm und vorallem welche Werte an der Kamera eingestellt werden müssen. Die Bilder mit dem Blitz möchte ich euch hier an dieser Stelle ersparen.

Zu hell, zu dunkel, verschwommen, alles war bei den ersten Versuchen der Nachtfotografie dabei

Wow, mit den richtigen Einstellungen funktioniert es halbwegs

Schnell stellte ich fest, daß es mit den richtigen Einstellungen und Parametern am Fotoapparat klappt. Die meisten Kameras oder besser gesagt Spiegelreflexkameras besitzen neben den verschiedenen Automatikprogrammen auch sogenannte Motivprogramme, mit denen man prima Nachtaufnahmen machen kann.

 Stativ ist wichtig für Nachtfotografie

Ganz wichtig für die Aufnahmen in der Nacht ist ein Stativ, sonst sehen die Fotos dann oftmals so aus.

Verwackelte Kunst - Hier eine Nachtaufnahme ohne Stativ, gut zu erkennen - das Foto ist sehr verwackelt

Man sieht also, daß die Aufnahmen dann unheimlich verwackeln, wenn es keinen festen Kamerastandpunkt gibt. Aber nicht nur ein Stativ ist wichtig. Auch der Stabilisator am Objektiv sollte ausgeschalten sein. Auslösen am Drücker? Nein lieber nicht, denn auch schon durch den glitzekleinen Druck auf das Knöpfchen könnte das Bild unscharf werden. Am besten einen Fernauslöser benutzen, oftmals werden diese mit Kabel für wenig Geld angeboten. Wenn diese Variante nicht vorhanden sein sollte, dann geht auch notfalls auch der Selbstauslöser.

Motivprogramme der Kameras

Bei den meisten Kameras gibt es mehrere Programme, um Aufnahmen für große Motive bei Nacht zu machen.

  • AV – hier stellt die Kamera die Blende gemäß der Helligkeit selbst ein
  • TV – hier stellt die Kamera die Verschlusszeit gemäß der Helligkeit ein
  • M – in diesem Modus wählt der Nutzer alle Parameter und Einstellungen selbst, sprich Blende und Verschlusszeit

Ich selbst nutze bei meiner Canon 350D in der Regel den AV und TV Modus. Nach einigen Aufnahmen merkt man selbst, mit welcher Einstellung die Fotos am besten werden.

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